Ich mache Neuseeland unsicher ;o)

 

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Do, 27.08.09: Whangarei

Ich breche wieder gen Sueden auf, da es in paihia ansonsten nichts zu sehen gibt und lande in Whangarei in einer alten Villa von 1903...ganz gemuetlich, allerdings scheint die Einrichtung auch noch aus dieser Zeit zu stammen....anders kann ich mir diese Tapetenmuster und Moebel nicht wirklich erklaeren...hier muesste mal ein moderner Inneneinrichter ans Werk. Aber gut, es passt einfach.

Am ersten Tag schaue ich mir ein bissel die Stadt an, die schonmal definitiv groesser ist als Paihia...sogar ein Pak'n'Safe-Supermarkt haben se hier. Noch sind nicht viele Leute im Hostel, dafuer aber sehr nette...und auch deutsch. Okay, und ein Ire, den wollen wir ja nicht unterschlagen. Da der aber arbeiten muss, wandere ich am Freitag alleine mit den drei Deutschen zu den Abbey-Caves. Dies sind drei Hoehlen, durch die ein Fluss fliesst und mit Stalgmiten und Stalagtiten und Gluehwuermchen gespickt sind.

Leider ist die erste, die Organ Cave zur Zeit gesperrt (dies ist die groesste Hoehle mit huefttiefem Wasser und den meisten Tropfsstein-Formationen), da dort vor kurzem Felsen runtergestuerzt sind...aber die anderen beiden warten nur darauf, von uns erkundet zu werden...und es ist einfach nur genial, das spassigste und beste, was ich bis jetzt hier erlebt habe...und das fuer umsonst....so koennte es immer sein. Wir sind mit Taschenlampe ausgeruestet und seelisch und moralisch drauf eingestellt, nass zu werden und klettern in die Middle-Cave. Als wir das Fluesschen erreichen, ziehen wir die Schuhe aus und gehen barfuss weiter...das Wasser hat die Steine groesstenteils abgeschliffen, sodass man das ohne Gefahr fuer die Fuesse tun kann. Und es ist toll...zwischendurch muessen wir durch engere Durchgaenge krabbeln, knietief durchs wasser waten oder lassen einfach in kompletter Dunkelheit die Gluehwuermchen auf uns wirken. Es ist wie ien kleiner Sternenhimmel....man koennet fast vergessen, dass man in einer Hoehle steht und Tonnen von fels einen vom Himmel trennen.

Die zweite Hoehle, die Ivy Cave, setzt allerdings noch einen drauf. Dort muessen wir zwar durchgaengig mehr klettern und uns um Ecken herumwinden, aber sie weist mehr Vorspruenge und hohe Spalten auf, sodass die gluehwuermchen noch besser wirken. Schlussendlich wird unser Abenteuer an einer Passage gestoppt, wo wir ohne Fuehrer nicht wissen, ob es Sinn macht, weiter zu gehen...die Decke wird immer niedriger und das wasser hoeher, sodass wir mit den Rucksaecken auf dem Ruecken nur schwer vorwaerts kommen ohne zu schwimmen. Ausserdem muessen zwei ihren Bus nach Paihia erwischen, sodass wir es fuer sinniger erachten, umzukehren...schliesslich haben wir schon so viele schoene Sachen in diesen Hoehlen gesehen, dass wir mehr als zufrieden sind. Der lange Fussmarsch bei strahlendem Sonnenschein zu den hoehlen hat sich auf jeden fall gelohnt...

29.8.09 02:28
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Diwit (2.9.09 08:14)
Liebe Kristina,

da ich gehört habe, wie schwer die Jobsuche auf der Südhalbkugel geworden ist in Zeiten der Wirtschaftskrise, habe ich noch eine Alternative, die man durchaus einmal überdenken kann...

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,645685,00.html

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