Ich mache Neuseeland unsicher ;o)

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Letztes Feedback
   29.05.14 12:23
    npgkohru






Mi, 26.08.09: Der Nebel des Grauens...

Nun geht es mit einer gebuchten Tour hoch in den Norden zum Cape reinga und Ninety Mile Beach.

 Ninety Mile Beach, New Zealand

 Auf dem Weg halten wir kurz an einem Rundgang durch einen Kauri-Wald, in dem ich erstmal einen riesigen Baum umarme, fuer den man allerdings mindestens 5 Leute braeuchte, um ihn richtig zu umarmen. Faszinierend....diese Fichtenbaeume werden riesig und sind uralt (ca. 50 m hoch, 2000 Jahre)...der Wald dort ist wohl an die 1000 Jahre alt...heutzutage findet man allerdings nur noch Ueberbleibsel ehemaliger grosser Waelder, da das schoene Holz und das Harz eine starke Abholzung foerderten.

danach gehts zum Duenensurfen...wir rauschen auf harten Schaumstoff-Brettern liegend die Duenen runter...die vom regen ziemlich hart geworden sind und dadurch umso schneller...was beim Bremsen mit den Fuessen nicht unbedingt gut tut, ich habs getestet. Allerdings kam man ums Bremsen nicht drum rum, da unten eine kleine Duenenboeschung auf einen wartete, wo man besser nicht runtersausen sollte mit anschliessendem kleinen Wasserstrom...nicht zu bremsen war also nicht sonderlich empfehlenswert...naja, es hat trotzdem Spass gemacht...allerdings waren natuerlich vor dem Surfen erst einmal die Duenen zu erklimmen....was einen dann davon abgehalten hat, mehr als drei mal runter zu schliddern.

Tja, das eigentliche Ziel der Tour, den Ninety Mile Beach und Cape Reinga erreichen wir dann auch bald...allerdings ist bloedes Wetter und sehr viel Nebel. Wir brettern ueber den Strand und koennen leider nicht so weit sehen, wie man es normalerweise koennte....in Wirklichkeit nur ca. 64 Meilen (also 100 Kilometer).

Naja, das Wetter kann man nicht aendern...also sehen wir den nebel als mystische Beigabe an...laut Maori ist naemlich das Cape Reinga der Ort, wo die Seelen der Toten entschwinden. Deren reise beginnt mit einem Rutsch an den Wurzeln eines 800 Jahre alten Pohutukawa-Baumes hinunter in den Ozean. Sie tauchen wieder auf und erklimmen Ohaua, die hoechste der Three Kings Islands, sagen ein letztes Mal "tschuess", folgen dem Ninety Mile Beach zum Cape Reinga und kehren dort zu ihren Vorfahren nach Hawaiki zurueck. Cape reinga liegt dermassen im Nebel, dass dort gerade viele Seelen unterwegs sein muessen...wir koennen noch nicht einmal wirklich das Meer gegen die Klippen rauschen sehen...wir hoeren es nur und koennen es ansatzweise erahnen....tja, schoene Aussichten sind uns heute wohl nicht vergoennt...Pech gehabt, war aber trotzdem schoen.

 

 

 

29.8.09 02:04
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung